| Review: Toontrack EZdrummer |
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| Plug-in Reviews | ||||||
| Geschrieben von: S. Hinrichsen / PI-Redaktion | ||||||
| Freitag, 04. September 2009 um 17:44 Uhr | ||||||
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Seite 1 von 4 Mittlerweile muss man sich fragen: „Brauche ich noch einen Drummer, wo ich doch mittlerweile phantastische Drumsamples und -Tools für den Computer bekomme“. Natürlich ersetzt nicht wirklich jedes Drumsample den herzhaften, lebendigen Sound eines echten Drumkits. Aber was ist, wenn ich keinen ordentlichen Drummer zur Verfügung habe, keine oder nur schlecht Drums spielen kann aber DEN Sound für meine Songs brauche und mir MIDI-Klänge aus dem Synthesizer nicht reichen? Dann ist ein Tool wie EZdrummer genau richtig! Mittlerweile, nach ca. 5 Jahren darf man EZdrummer nebst anderen Tools wie BFD2 von fxpansion als Standard betrachten. Viele Hobbymusiker, aber auch Profil nutzen EZdrummer für ihre Songs.
EZdrummer Main Mit Ezdrummer kommen bereits zwei Drumkits, die mit den Bezeichnungen „Pop / Rock“ und „Cocktail EZX“ versehen sind. Ersteres ist ein typisches, Standard-Drumkit bestehende aus Bassdrum, Snare, 3 Toms, HiHat, zwei Crash- und einem Ride-Becken. Die Produktdetails von EZdrummer zeigen, dass es sich hierbei hauptsächlich um Kessel der Marke GMS handelt, aber auch eine Slingerland Snare ist mit dabei. Bei den Becken hat man sich auf Sabian und ein zwei Zildjian HiHats konzentriert. Cocktail EZX Das Cocktail-Kit ist ein kleines, aber feines Stand-Drumkit aus dem Hause Yamaha, bei dem Snare und Bassdrum in einem Kessel verbaut sind. Man kennt es sicher z.B. von dem ein oder anderen Ärzte-Konzert oder -Video. Die Auswahl der Komponenten insgesamt wirkt gelungen. Die Sets klingen in sich stimmig und aus einem Guss. Hier wurde mit Sicherheit viel Aufwand bei der Auswahl betrieben. Mehr als 8000 MIDI Patterns, die nach dem Vorhören per Drag and Drop aus dem Library-Browser in die DAW gezogen werden können erleichern das Arrangieren und lassen, gerade für Anfänger, das aufwändige Programmieren entfallen. Natürlich steht es einem frei gänzlich eigene Patterns zu kreieren. Diese lassen sich dann in der Library speichern. Der in EZdrummer integrierte, auf den ersten Block simpel wirkende Mixer sorgt für die saubere Mischung der Multitracks noch im Plugin um dann entweder in Stereo oder Multitrack für weitere klangliche Bearbeitung der Einzelsignale in die DAW zu gehen. Presets sorgen für klangliche Ausgangspunkte für den Mix. Bei der Entwicklung von EZdrummer hat Toontrack Wert auf die niedrigen Systemvoraussetzungen gelegt. Dies kann man an den relativ niedrig angesetzten Empfehlungen seitens Toontrack auf PC-Seite von PIII/Athlon mit 1,8GHz und 512MB RAM sehen. Beim Mac G4 sollen 1GHz und ebenfalls 512MB RAM ausreichen. Dies ist der „TPC II“-Technik zu verdanken, welche die CPU Belastung des Computers reduziert. Die Abkürzung steht für „Toontrack Percussive Compression. Um die mitgelieferten Drumgrooves so realistisch wie möglich abzubilden und nicht statisch wirken zu lassen hat Toontrack das „Humanizing Feature“ in EZdrummer integriert. Diese mit einer Swing-Funktion vergleichbare Funktion sorgt für mehr menschliches Feeling durch leicht variierende Anschläge und verhindert somit „Maschinengerattere“. |